Glasmuseum
Marcinelle
0,00 Km 00:00
Ein idealer Besuch für alle, die die soziale und industrielle Geschichte Walloniens verstehen, einen starken Familienmoment teilen und einen Ort entdecken möchten, an dem Erinnerung, Kulturerbe und Weitergabe stimmig zusammenkommen.
Im Bois du Cazier wird die Industriegeschichte der Wallonie mit Nüchternheit, Kraft und Menschlichkeit erzählt. Als UNESCO-Welterbe anerkannt und von der Europäischen Union ausgezeichnet, ist dieser emblematische Ort in Charleroi weit mehr als ein Museum: Er ist ein Ort des Gedenkens, ein Raum der Weitergabe, in dem das industrielle Erbe mit dem heutigen kollektiven Bewusstsein in Dialog tritt.
Der Besuch gliedert sich in drei ergänzende Museen, die auf dem ehemaligen Zechengelände eingerichtet sind.
Der Espace 8 août 1956 führt Sie in eines der prägendsten Kapitel der belgischen Geschichte: die Bergbaukatastrophe vom 8. August 1956. Anhand von Zeitzeugenberichten, Dokumenten und immersiven Installationen entdecken Sie den Alltag der Bergleute, die mit der Hoffnung auf ein besseres Leben aus der Ferne kamen, sowie die Tragweite des Unglücks, das so viele Menschenleben forderte. Der Ton ist sachlich, respektvoll und zutiefst menschlich.
Das Musée de l’Industrie erzählt vom industriellen Aufschwung der Region – von der Kohle zum Stahl – und erläutert Maschinen, Arbeitsabläufe, Innovationen und Arbeitsbedingungen. Die didaktische und durchdachte Szenografie macht verständlich, wie diese Industrien Landschaften, Städte und Lebenswege geprägt haben.
Das Musée du Verre, oft als positive Überraschung genannt, ergänzt den Rundgang. Es rückt ein weiteres bedeutendes regionales Handwerk in den Fokus und zeigt anhand reichhaltiger und zugänglicher Sammlungen die Kreativität und technische Raffinesse dieser industriellen Kunst.
Der Bois du Cazier meistert den Anspruch einer familiengerechten Vermittlung, ohne seine Thematik zu verharmlosen. Kinder folgen einem verständlichen Parcours, Erwachsene vertiefen ihr Wissen – jeder findet seinen Platz. Ein 3D-Mapping-Film sowie ein Virtual-Reality-Bereich bereichern das Erlebnis und bieten moderne, immersive Zugänge, ohne die emotionale Dimension zu überlagern.
Besucher betonen häufig, wie lehrreich und klar strukturiert der Ort ist – ein Besuch, der sowohl zum Nachdenken als auch zum Entdecken anregt. Sie lernen, reflektieren und erinnern sich.
Über die Gebäude hinaus öffnet sich das Gelände zu drei Halden, die heute als Spazierwege genutzt werden. Diese einst schwarzen, inzwischen begrünten Hügel bilden einen eindrucksvollen Kontrast. Sie laden dazu ein, den Besuch mit einem ruhigen Rundgang fortzusetzen und die industrielle wie natürliche Landschaft aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Die Stille, die an manchen Orten herrscht, die Präsenz der Metallstrukturen und die in den Mauern verankerte Erinnerung machen den Bois du Cazier zu einem Ort, an dem Sie ganz selbstverständlich entschleunigen. Viele sprechen von einem geschichtsträchtigen Ort, der Respekt einflößt und nachhaltig in Erinnerung bleibt.
Als Juwel des wallonischen Industrieerbes anerkannt, wird der Bois du Cazier häufig als unverzichtbares Highlight beschrieben. Die Würdigung der Opfer der größten Bergbaukatastrophe Belgiens wird für ihre Würde und Tiefe geschätzt. Sie verlassen den Ort bewegt – und zugleich mit einem vertieften Verständnis für das industrielle Erbe, das die Region bis heute prägt.
Dienstag bis Freitag: 9-17 Uhr. Wochenenden und Feiertage: 10-18 Uhr • Montags, am 24.12. (nachmittags), am 25.12., am 31.12. (nachmittags) und am 1.1. geschlossen.
Erwachsene 9€ - 60+ 8€ - Jugendliche & Studenten: 5€ - Kinder (<6) kostenlos • Virtual-Reality-Erlebnis 5€ • Audioguide 1€ • Spielebuch 1€ - App gratis
2 Stunden für den Besuch der drei Museen. Geeignet für alle Altersklassen
Preis Erwachsene 7€ • Schulgruppen 4€ (max. 25 Personen pro Gruppe)
Führung Führung nach Voranmeldung – FR, NL, EN, IT – 70€ für Schulklassen (Grund- und Sekundarschulen) und 90€ für Gruppen von Erwachsenen und Studenten.
Das Bergwerksmuseum Bois du Cazier lädt mit der Fotoausstellung "La Une, Marcinelle '56" zum Gedenken an den schrecklichen Brand vom 8. August 1956 ein. Eine Serie emotionaler Aufnahmen, aufgenommen vom Fotojournalisten Camille Detraux.
Vor 70 Jahren brach in der Kohlemine Bois du Cazier ein schwerer Brand aus. Der Fotojournalist Camille Detraux hielt diese tragischen Momente fest – mit einem ersten Foto, das den Rauch zeigt, der aus dem Schacht aufsteigt, sowie das Gitter, vor dem sich bereits eine Menschenmenge drängte. Dieses Dokument ist der Auftakt zu einer Reportage über eine internationale Tragödie, deren Ausmaß damals noch nicht absehbar war.
Von den aufeinanderfolgenden Beerdigungen über die unermüdliche Arbeit der Rettungskräfte bis hin zur Verteilung von Lebensmitteln an die Familien der Opfer – ihre Aufnahmen schafften es auf die Titelseiten der Zeitungen. Die bei dieser Gelegenheit entstandenen Fotos zeugen von Menschlichkeit und Würde, lehnen jeglichen Voyeurismus und Sensationsgier ab und sind auch heute noch ein Vorbild für Berufsethik und Professionalität.
Die aus den Sammlungen des Musée de la Photographie in Charleroi stammenden Aufnahmen bieten eine Sammlung von rund siebzig Bildern voller Emotionen.
Eine bewegende Hommage, zu entdecken in Charleroi.
Schau doch mal im Glasmuseum in Charleroi vorbei, um die Arbeiten von Karola Dischinger zu entdecken. Mit „The Mystical Seven“ erkundet die Glaskünstlerin die Symbolik der Zahl 7.
Das Glasmuseum in Charleroi zeigt eine Ausstellung, die dem Werk der zeitgenössischen Glaskünstlerin Karola Dischinger gewidmet ist. "The Mystical Seven" befasst sich insbesondere mit der Zahl 7 als multikulturellem Symbol.
Die Zahl 7 zieht sich nämlich durch zahlreiche Zivilisationen, Glaubensrichtungen und Traditionen. Mal wird sie mit Gleichgewicht, mal mit dem Kreislauf, mal mit Wissen oder Spiritualität in Verbindung gebracht – seit Jahrhunderten ist sie ein zutiefst universelles Zeichen.
Anhand dieses Themas lädt Karola Dischinger dazu ein, darüber nachzudenken, was die Menschen trotz ihrer kulturellen oder sozialen Unterschiede weiterhin miteinander verbindet.
Ein besonderes künstlerisches Erlebnis, das du dir in Charleroi nicht entgehen lassen solltest.
In Marcinelle findet im Bois du Cazier eine neue Ausgabe der "Glass Days", der Biennale für zeitgenössisches Glas, statt. Ein internationales Treffen, das du in Charleroi nicht verpassen solltest!
Glas ist zu einem wichtigen Material in der zeitgenössischen Kunst geworden. Das ist bei der neuen Ausgabe der "Glass Days" zu sehen, die vom Glasmuseum organisiert wird.
Drei Tage lang stellen mehr als 30 Glaskünstler*innen und -handwerker*innen aus Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Japan ihre Kreationen auf dem 800 Quadratmeter großen Gelände des Bois du Cazier aus.
Im Laufe dieses Wochenendes entführen dich ihre zahlreichen Kreationen in spannende Welten. Eine Gelegenheit, die vielen Facetten dieses ganz besonderen Materials zu entdecken. Gezeigt werden auch Kunstglasblasen.
Spannende zeitgenössischen Kunst mit Glas in Charleroi.
Entdecken Sie den handwerklichen Weihnachtsmarkt in Boris du kannst die und seine rund 100 Aussteller.
Die Künstler und Kunsthandwerker aus der Region Hennegau, darunter Kunsthandwerker der Kunsthandwerksberufe des Hennegaus, präsentieren sich an verschiedenen überdachten Orten im Bois du Cazier für den traditionellen Weihnachtsmarkt.
Die Atmosphäre ist warmherzig und Gastlichkeit entdecken Sie hier Ihre Weihnachtsgeschenke.
Eine Veranstaltung, die der ganzen Familie Freude bereitet!