Ein Besuch im Museum Art & Histoire ist ideal für alle, die reisen möchten, ohne die Stadt zu verlassen, sich Zeit nehmen, die Welt zu verstehen, und sich von der Vielfalt der Zivilisationen überraschen lassen. Ein Erlebnis, das Sie voll auskosten können – bei einem Kulturtrip nach Brüssel, allein, zu zweit oder mit der Familie, aus Freude an Entdeckung und offenem Blick.
Museum Kunst & Geschichte (MRAH) – Eine faszinierende Reise durch Zivilisationen und Stile
Das Museum Kunst & Geschichte, im Herzen des Brüsseler Cinquantenaire-Parks gelegen, ist ein Ort, an dem sich Zeit auszudehnen scheint – sich überlagert und miteinander ins Gespräch tritt. Schon in den ersten Sälen werden Besucher eingeladen, den Faden der Menschheitsgeschichte aufzunehmen, von ihren frühesten Ursprüngen bis zu den kreativen Aufbrüchen des frühen 20. Jahrhunderts. Jedes Objekt erzählt eine Geschichte, jeder Raum öffnet ein Fenster zu einer Zivilisation, einem Handwerk, einer Weltanschauung.
Der Rundgang ist keine statische Abfolge von Vitrinen, sondern eine lebendige, inspirierende Entdeckungsreise, in der Archäologie, Kunst und Geschichte elegant miteinander verschmelzen. Nur wenige Minuten vom Brüsseler Stadtzentrum entfernt bietet das MRAH eine kulturelle Dichte, die Kunstliebhaber ebenso begeistert wie neugierige Besucher – ob allein oder mit der Familie.
Von den Ursprüngen der Menschheit zu den großen antiken Kulturen
Die Reise beginnt in ferner Vergangenheit. Die archäologischen Sammlungen führen zu den Quellen der Menschheit, bevor sie in die großen Zivilisationen der Antike eintauchen. Das alte Ägypten fasziniert bis heute: Die Mumien, geheimnisvoll und ehrfurchtgebietend, laden zur stillen Betrachtung ein. Griechenland und Rom offenbaren anschließend ihr Verständnis von Harmonie, Macht und gesellschaftlicher Ordnung.
Das monumentale Modell des antiken Rom zieht unweigerlich die Blicke auf sich. Man verweilt, entdeckt Details und stellt sich das pulsierende Leben der damaligen Metropole vor. Ebenso beeindruckend ist das großformatige Mosaik von Apamea, dessen Feinheit und Größe die Ausdruckskraft antiker Kunst eindrucksvoll verdeutlichen.
Ein Dialog zwischen Kontinenten und Kulturen
Besonders bemerkenswert ist die Fähigkeit des Museums, Kulturen miteinander in Beziehung zu setzen. Europäische und belgische Sammlungen stehen im Dialog mit Werken aus Nord- und Südamerika sowie Asien. Der Blick wandert, Vergleiche entstehen, und ein umfassenderes Verständnis kultureller Vielfalt entwickelt sich ganz selbstverständlich.
Zu den ikonischen Exponaten zählt der große Moai von der Osterinsel, dessen stille, kraftvolle Präsenz den Raum erfüllt. Als Zeugnis einer fernen Kultur symbolisiert er die universelle Dimension des Museums. Auch die Werke der präkolumbianischen Kunst beeindrucken mit ihren symbolreichen Formen und sorgfältig bearbeiteten Materialien – ein eindrucksvoller Beweis für die weltweite Vielfalt menschlicher Kreativität.
Jugendstil und Art déco – Eleganz als Erbe
Der Rundgang führt schließlich in die jüngere Vergangenheit, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Jugendstil und Art déco, die in neu gestalteten Sälen eindrucksvoll präsentiert werden. Brüsseler Wandteppiche, dekorative Kunstobjekte und Möbel zeugen von außergewöhnlicher Raffinesse und von der künstlerischen Bedeutung Brüssels und Belgiens.
Ein Höhepunkt ist der Wolfers-Saal von Victor Horta. Er verkörpert den Übergang zur Moderne, in dem Kunst mit Eleganz und Kühnheit in den Alltag einzieht. Linienführung, Materialien und Details erzählen von einer Epoche im kreativen Aufbruch – zwischen Tradition und Innovation.
Unwillkürlich verlangsamt sich der Schritt. Man beobachtet, wie das Licht über Oberflächen gleitet, und genießt die stille Schönheit durchdachter Gestaltung. Das Museum wird so zu einem Ort der Inspiration und des Staunens – ein Raum, der gleichermaßen Wissen vermittelt und zum Innehalten einlädt.
Dans le parc du Cinquantenaire se trouve un petit bâtiment ressemblant à un temple grec. Pour le jeune Victor Horta, ce pavillon fut sa première commande publique. La conception, qui intègre des éléments de typologie grecque, montre également les prémices de l’Art nouveau, visibles dans les détails. À l’intérieur se trouve le relief monumental "Les Passions humaines" de Jef Lambeaux. Cette œuvre impressionnante (11 mètres de long sur 6 mètres de haut) en marbre de Carrare représente les plaisirs et les souffrances de l’humanité.
Depuis 1898, le petit temple néoclassique de Victor Horta et le relief de Jef Lambeaux sont inextricablement liés. La relation tumultueuse entre les deux artistes, le nu sensuellement sinueux, et le bâtiment souvent fermé en raison de son état précaire ont contribué à l’histoire, au 'scandale' et au mystère autour du pavillon. Après une restauration approfondie en 2019, le pavillon a retrouvé sa grandeur d’avant la longue fermeture.
In het Jubelpark staat een gebouwtje met de uitstraling van een Grieks tempeltje. Voor de jonge Victor Horta was dit paviljoen zijn eerste overheidsopdracht. Het ontwerp, dat Griekse elementen bevat, vertoont ook de beginselen van de art nouveau, zichtbaar in de details. Binnenin bevindt zich het monumentale reliëf De menselijke driften van Jef Lambeaux. Dit indrukwekkende kunstwerk (11 meter lang en 6 meter hoog) in Carrara-marmer beeldt de genoegens en het leed van de mensheid uit.
Sinds 1898 zijn het neoklassieke tempeltje van Victor Horta en het reliëf van Jef Lambeaux onlosmakelijk met elkaar verbonden. De gespannen relatie tussen beide kunstenaars, het sensueel kronkelende naakt, en het vanwege zijn precaire toestand vaak gesloten gebouw hebben bijgedragen aan het verhaal, 'schandaal' en mysterie rond het paviljoen. Na een grondige restauratie in 2019 hervond het paviljoen zijn oorspronkelijk grandeur.
In the Parc du Cinquantenaire stands a small building with the appearance of a Greek temple. For the young Victor Horta, this pavilion was his first public commission. The design, which incorporates Greek elements, also shows the early signs of Art Nouveau, visible in the details. Inside, it houses the monumental relief The Human Passions by Jef Lambeaux. This impressive artwork (11 metres long and 6 metres high) in Carrara marble depicts the pleasures and sorrows of humanity.
Since 1898, Victor Horta's neoclassical temple and Jef Lambeaux's relief have been inextricably linked. The tense relationship between the two artists, the sensually winding nude figures, and the building, often closed due to its precarious condition, have all contributed to the story, 'scandal', and mystery surrounding the pavilion. Following an extensive restoration in 2019, the pavilion regained its initial grandeur.
With nearly 250 artworks on display, this exhibition offers the European public a rare opportunity to discover contemporary Inuit art. Moving beyond an ethnographic approach, the exhibited works are first and foremost those of artists whose creations engage with the major challenges of our time and with
the authentic voices of the Inuit communities of Nunavut and Nunavik.
Using prints, drawings and sculptures, these artists explore the human-animal relationship, along with concepts such as memory, identity and the transformation of landscapes and territories.
Inspired by the collection assembled by the Belgian poet Carl Norac, with additional contributions from several major European museums, the exhibition highlights the rich variety of materials and the diversity of artistic techniques.
The people of the Far North, the Inuit, are true artists! Artists capture what they hear, see, feel, discover or remember from the past. In this way, stories about heroes and animals come to life on paper, stone and textiles.
During Kids' Arts Day, come and wander about in the exhibition Inuit, Impressions from the Far North. Then drop by the Inuit Art Studio and have fun trying out some techniques yourself. Today, you’re the great artist!
PROGRAMME
Drop-in workshops – throughout the day -
- Graphic Arts Studio!
Stamping, making collages, stenciling or engraving? Try one technique — or all of them! Messy fingers guaranteed!
- Textile Studio!
The Inuit create beautiful wall hangings from felt. Take inspiration from their work and get creative yourself!
- Sculpture Studio!
Dancing bears and adorable little seals… Inuit sculptors really know their stuff! Now it’s your turn!
At set times -
- Storytelling tour of the Inuit exhibition
Follow the guide and discover the stories behind the artworks! For families with children aged 6 and up. Duration: 20 minutes. Sign up on the day at the event welcome desk.
Need a break? At the crèche café, the youngest visitors can play and read to their heart’s content.
The programme is subject to change.