Mons Memorial Museum

Das Mons Memorial Museum lädt Besucher jeden Alters ein, sich mit den vielfältigen Realitäten und komplexen Phänomenen des Krieges auseinanderzusetzen.

Es ist mehr als ein Ausstellungsort. Dieser neue museale Bereich dient auch der Begegnung, dem generationenübergreifenden Austausch inmitten einer Region mit vielen Gedenkstätten, deren Geschichte durch zwei große Weltkriege im 20. Jahrhundert geprägt wurde.

Anhand der Schicksale von Frauen und Männern, die Zeugen dieser tragischen Ereignisse wurden, taucht der Besucher sowohl in das tägliche Leben der Soldaten ein als auch in dasjenige der Zivilbevölkerung in diesen Kriegszeiten.

Das Mons Memorial Museum hat in Zusammenarbeit mit dem Künstler Pitcho eine Ausstellung über dekoloniale Identitäten organisiert.

In den letzten Jahren wurde die westliche Gesellschaft mit zahlreichen Problemen konfrontiert, die mit Rassismus und Kolonialismus in Verbindung stehen. Auch Mons wurde, wie andere Städte in Belgien, von Demonstrationen und Statuenbeschädigungen erschüttert. Um die Wurzeln dieser Probleme zu verstehen, hat sich das Mons Memorial Museum mit Pitcho, einem jungen, vielseitigen Künstler, zusammengetan, um der Öffentlichkeit eine Ausstellung zu präsentieren, die einen Beitrag zum Verständnis der kolonialen Erinnerung leisten wird.

Mit diesem Projekt, das sich mit der Frage der kolonialen Erinnerung der Bewohner der Region Mons auseinandersetzt, bekräftigt das Mons Memorial Museum seinen Platz als Gesellschaftsmuseum und Raum für Reflexion.

Eine relevante Ausstellung, um die Probleme und Herausforderungen unserer heutigen Gesellschaft besser zu verstehen!